Pflege

Katzen im Sommer: Hitzschlag, Sonnenbrand und Hautkrebs – was Halter wissen müssen

Katzen gelten als Sonnenanbeter – und das stimmt. Wer eine Samtpfote hat, kennt das Bild: die Katze liegt genüsslich im Lichtstrahl auf dem Fensterbrett und blinzelt zufrieden. Doch was wie Wellness aussieht, kann bei übermässiger Sonneneinstrahlung zur ernsthaften Gefahr werden. Gerade für weisse und hellfarbige Katzen ist Sonnenschutz im Sommer keine Fürsorge, sondern eine Pflicht. Bei warmem Sommerwetter leiden Katzen schneller als viele Halterinnen und Halter denken. Anders als Menschen können sie sich kaum durch Schwitzen kühlen – ihre Schweissdrüsen befinden sich nur an den Pfotenballen. Wer weiss, worauf es ankommt, kann seiner Katze einen sicheren, angenehmen Sommer ermöglichen.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Zweite Katze: Warum Katzen einen Artgenossen brauchen und worauf es bei der Wahl ankommt

Eine Katze alleine halten – ist das wirklich fair? Die Antwort der Verhaltensforschung ist eindeutig: Die meisten Katzen profitieren erheblich von einem Artgenossen. Weniger Stress, mehr Bewegung, ausgeglicheneres Verhalten, weniger Langeweile. Aber: Nicht jede Katze passt zu jeder anderen. Wer die zweite Katze richtig wählt und die Eingewöhnung sorgfältig plant, legt den Grundstein für eine Beziehung, die beiden Tieren das Leben bereichert.

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Katzenliebe verstehen: Diese 7 Zeichen zeigen, dass deine Katze dich wirklich mag

Katzen lieben – sie zeigen es nur anders als wir. Das hartnäckige Vorurteil, Katzen seien kalt und berechnend und würden in ihrem Menschen nur den „Dosenöffner" sehen, ist durch aktuelle Forschung längst widerlegt. Wer die subtile Sprache seiner Katze kennt, entdeckt plötzlich Liebesbeweise überall – und versteht, warum dieses eigenwillige Tier eines der engsten Beziehungen zum Menschen führt, die es im Tierreich gibt. Die Bindung zwischen Katze und Mensch ist rund 13'000 Jahre alt, wie Wissenschaft.de berichtet. Seither haben Katzen eine eigene Kommunikationssprache mit Menschen entwickelt – Signale, die sie ausschliesslich für uns erfunden haben. Denn mit anderen Katzen miauen erwachsene Tiere kaum noch. Das Miauen ist eine Erfindung für den Menschen. Das allein sagt einiges über die Tiefe dieser Beziehung.

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HCM bei Katzen: Was herzkranke Katzen brauchen – Symptome, Diagnose & Behandlung

Die hypertrophe Kardiomyopathie – kurz HCM – ist die häufigste Herzerkrankung der Katze überhaupt. Schätzungen zufolge ist jede sechste bis siebte Katze in irgendeinem Mass betroffen. Das Tückische: Die Krankheit schreitet jahrelang lautlos voran, bevor die ersten Symptome sichtbar werden – und wenn sie es tun, ist oft bereits viel Herzmuskelgewebe unwiederbringlich verändert. Wer die Erkrankung kennt, handelt früher. Und frühzeitiges Handeln macht den entscheidenden Unterschied. Viele Katzenhalter hören den Begriff HCM zum ersten Mal beim Tierarzt – oft in einem Moment, der emotional schwer ist. Dieser Ratgeber soll helfen, die Diagnose zu verstehen, die richtigen Fragen zu stellen und zu wissen, was das Leben mit einer herzkranken Katze bedeutet. Denn HCM ist keine Todesdiagnose. Mit der richtigen Betreuung können betroffene Katzen noch viele Jahre in guter Lebensqualität verbringen.

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Die nierenkranke Katze: Symptome erkennen, behandeln und die Lebensqualität erhalten

Nierenerkrankungen gehören zu den häufigsten und gleichzeitig tückischsten Leiden bei Katzen. Sie entwickeln sich schleichend, bleiben lange unbemerkt – und sind bis heute nicht heilbar. Was Katzenbesitzer wissen müssen: Wer die frühen Anzeichen kennt, rechtzeitig zum Tierarzt geht und die Ernährung konsequent anpasst, kann das Leben seiner nierenkranken Katze massgeblich verlängern und ihre Lebensqualität erhalten. Besonders ältere Katzen ab etwa 7 Jahren sind betroffen. Schätzungen zufolge leidet jede dritte Katze über 10 Jahren an einer chronischen Nierenerkrankung – damit ist die sogenannte CNI (chronische Niereninsuffizienz) eine der verbreitetsten Erkrankungen überhaupt bei Hauskatzen. Gerade weil die Symptome lange unauffällig bleiben, ist das Wissen um die frühen Warnzeichen so wichtig.

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Katzentoilette richtig wählen: Welches Klo zu welcher Katze passt

Sie sieht unscheinbar aus, ist aber das wichtigste Möbelstück im Leben einer Katze: die Toilette. Wer hier die falsche Wahl trifft, riskiert Pfützen auf dem Boden, Stress beim Stubentiger – und schlechte Laune im ganzen Haushalt. Dabei ist das passende Katzenklo keine Geschmacksfrage, sondern eine sehr persönliche Angelegenheit zwischen Mensch und Mieze. Vom klassischen offenen Schälchen über das geschlossene Haubenklo bis hin zur smarten Hightech-Toilette: Das Angebot ist so vielfältig wie die Schweizer Wohnungen, in denen es untergebracht werden soll. Wir zeigen, worauf es bei Grösse, Form, Streu und Standort wirklich ankommt – und warum manchmal weniger Technik einfach mehr Wohlbefinden bringt.

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Wenn Hunde und Katzen Haare verlieren: Tipps für Pflege und Ernährung beim Fellwechsel

Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird hauptsächlich durch die Dauer des Tageslichts und die Umgebungstemperatur beeinflusst und kann sechs bis sieben Wochen andauern. Bei älteren Hunden dauert die Phase in der Regel etwas länger als bei jüngeren Artgenossen. Je nach Felllänge sollte man seinen Hund in der Zeit des Fellwechsels mindestens zwei- bis viermal die Woche bürsten. Dasselbe gilt für Katzen, um die Anzahl der losen Haare und somit die Haarballenbildung und das Verstopfungsrisiko beim Putzen für die Katze zu reduzieren. Eine regelmässige und angepasste Fellpflege ist in dieser Zeit besonders wichtig. Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz erklärt: „Nicht jede Bürste passt zu jedem Tier. Je nach Fellstruktur braucht es unterschiedliche Pflegeutensilien. Wer unsicher ist, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Beim Bürsten selbst empfiehlt es sich, stets in Wuchsrichtung vorzugehen. Vom Kopf über den Körper bis zu den Beinen. Für empfindliche Vierbeiner können sanfte Bürstenhandschuhe eine gute Alternative sein.“

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Frühjahrsallergien bei Hunden und Katzen werden oft unterschätzt

Während Menschen den Frühling geniessen, beginnt für viele Hunde und Katzen eine stille Leidenszeit. Pollen, Gräser, Hausstaub: Umweltallergien treffen längst nicht mehr nur Menschen – sondern auch unsere Haustiere. Und sie werden dramatisch unterschätzt. Die Folge: chronischer Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenprobleme und ein dauerhaft gereiztes Immunsystem. „Viele Halter denken bei Kratzen oder Lecken zuerst an Flöhe oder falsches Verhalten“, erklärt Dario Vettese, Gründer und CEO von PetYu®. „Dabei steckt oft eine allergische Reaktion dahinter, die unbehandelt zu einem echten Dauerproblem wird.“

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Katzensenioren in der Schweiz: Gesundheit, Pflege und Alltag im Alter richtig gestalten

Katzen können in der Schweiz ein beachtliches Alter erreichen. Viele Stubentiger werden 15, 18 oder sogar über 20 Jahre alt. Ab etwa sieben bis acht Jahren gelten sie als Senioren. Spätestens dann beginnt für Katzenhalterinnen und Katzenhalter eine neue Phase: Die Bedürfnisse der Katze verändern sich, der Körper wird langsamer, und Krankheiten treten häufiger auf. Doch mit der richtigen Pflege, angepasster Ernährung und einer seniorengerechten Umgebung lässt sich das Leben einer alten Katze in hoher Qualität gestalten.

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Kratzbäume für Katzen: Arten, Materialien, Grösse, Haltbarkeit und Kaufkriterien

Ein Kratzbaum für Katzen ist viel mehr als ein Möbelstück mit Sisal. Er hilft bei der Krallenpflege, baut Stress ab, dient zum Reviermarkieren und gibt deiner Katze einen sicheren Ort zum Klettern und Beobachten. Wer schon mal eine Katze hatte, die am Sofa „nachschärft“, weiss, wie schnell das Thema wichtig wird.

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Senior-Katzen gezielt unterstützen: Altersgerechtes Verhalten verstehen

Senior‑Katzen haben andere Bedürfnisse als junge Tiere: Angepasste Pflege, Ernährung und Umgebung tragen entscheidend dazu bei, dass sie gesund und zufrieden altern. Mit zunehmendem Alter verändern sich bei Katzen sowohl körperliche als auch verhaltensbezogene Merkmale. Diese Veränderungen können subtil beginnen und sich über Monate oder Jahre entwickeln. Verantwortungsvolle Katzenhalterinnen und Katzenhalter erkennen diese Signale frühzeitig, passen Lebensumfeld, Fütterung und Unterstützung an und schaffen so einen altersgerechten Alltag für ihre Seniorenkatze. Der folgende Artikel erklärt, welche Aspekte besonders wichtig sind und wie Senior‑Katzen gezielt unterstützt werden können.

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Schweizer Tierschutzrecht: Was Katzenhalter wissen müssen

Die Schweiz gilt international als vorbildlich im Tierschutz. Doch was bedeutet das konkret für Katzenhalter? Ein Überblick über Rechte, Pflichten und gesetzliche Anforderungen beim Umgang mit der Katze – von Haltung über Pflege bis zur Kastration.

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Katzenfell im Jahreslauf: Pflege, Ernährung und Schutz – Praxisleitfaden

Katzenfell reagiert auf Licht, Temperatur und hormonelle Rhythmen. Angepasste Pflege und Ernährung stabilisieren Hautbarriere und Haarkleid ganzjährig. Der Fellwechsel ist ein natürlicher Zyklus, dessen Intensität je nach Rasse, Alter, Haltungsform und Gesundheit variiert. Wer Routinen aufbaut, Produkte gezielt einsetzt und Umwelteinflüsse berücksichtigt, verhindert Filzbildung, Hautirritationen und Qualitätsverlust des Haarkleids.

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Familienfreundliche Katzenrassen: Harmonische Begleiter für Gross und Klein

Bestimmte Katzenrassen zeichnen sich durch ausgeprägte Geduld und soziale Verträglichkeit aus. Sie passen besonders gut in Familien mit Kindern oder mehreren Haustieren. Der richtige Partner auf vier Pfoten sorgt für Freude, Struktur und leise Begleitung im Familienalltag. Gewisse Rassen gelten als besonders umgänglich, geduldig und anpassungsfähig – ideal, um neugierigen Kindern und Familienleben gleichermassen gerecht zu werden.

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Europäische Kurzhaarkatzen: Charakter, Pflege und idealer Start ins Zusammenleben

Die Europäische Kurzhaarkatze ist nicht einfach eine gewöhnliche Hauskatze. Sie ist das Ergebnis gezielter Zucht aus europäischen Hauskatzen mit dem Ziel klar definierter Rassemerkmale. In vielen Schweizer Haushalten lebt eine Katze, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Kurzhaarkatze wirkt. Doch zwischen der frei lebenden Hauskatze und der Europäischen Kurzhaarkatze besteht ein wesentlicher Unterschied: Letztere wurde im 20. Jahrhundert zur eigenständigen Rasse gezüchtet – mit klaren Standards, gefestigtem Genpool und kontrollierter Zuchtlinie.

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Katzen und Kinder: Zusammenleben, Grenzen und Sicherheit – harmonisch und sicher

Ein respektvolles Miteinander zwischen Kindern und Katzen gelingt über Vertrauen, Regeln und flexible Rückzugszonen. Gemeinsam aufeinander achten schafft Sicherheit. Das Zusammenleben von Katze und Kind eröffnet grosse Bereicherung – doch es verlangt auch kluge Gestaltung und achtsame Führung. Kinder brauchen geholfenes Verständnis, Katzen sichere Rückzugsorte. Nur wer Körpersprache kennt, Rituale etabliert und Regeln klar vermittelt, schafft ein entspanntes Zuhause für beide.

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Sommerpflege für Katzen: Fellwechsel, Trinkverhalten und Ruheinseln

Im Sommer verändert sich der Fellzustand, der Wasserbedarf steigt. Gewohnte Ruhezonen sichern Wohlbefinden. Die warme Jahreszeit bringt wichtige Anpassungsthemen für Katzen: dichter Fellwechsel, erhöhter Durst und erhöhte Wärmebelastung verlangen angepasste Pflege. Durch gute Beobachtung und kleine Massnahmen bleibt die Sommerzeit stressfrei für Katze und Haushalt.

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