Krankheiten

Langhaarige Scottish Fold: Warum die Faltohren als Qualzucht gelten

Die langhaarige Scottish Fold wird je nach Zuchtverband auch als Scottish Fold Longhair oder Highland Fold bezeichnet. Ihr auffälligstes Merkmal sind nach vorn gefaltete Ohren, kombiniert mit einem dichten längeren Fell und einem rund wirkenden Kopf. Genau diese Ohrenform ist jedoch kein harmloses Schönheitsmerkmal: Sie entsteht durch eine genetische Veränderung, die den Knorpel im gesamten Körper betrifft und schmerzhafte Knochen- und Gelenkveränderungen verursachen kann. Die Langhaarvariante trägt damit dasselbe gesundheitliche Grundproblem wie die kurzhaarige Scottish Fold. Das längere Fell verändert die genetische Ursache nicht. Tiere mit gefalteten Ohren tragen die entsprechende Variante im TRPV4-Gen und können eine Scottish-Fold-Osteochondrodysplasie entwickeln. Aus diesem Grund wird die gezielte Zucht auf Faltohren von Tierschutz- und Veterinärorganisationen als erhebliche Wohlfahrtsbelastung beurteilt und im deutschsprachigen Raum häufig unter dem Begriff Qualzucht diskutiert.

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Augenkrankheiten bei Katzen: Symptome, Behandlung und Tipps für Familien

Gerötete Lider, Ausfluss oder häufiges Blinzeln wirken anfangs oft harmlos. Hinter solchen Veränderungen können bei Katzen jedoch schmerzhafte Hornhautverletzungen, Infektionen, eine Entzündung im Augeninnern oder ein erhöhter Augeninnendruck stecken. Einige Erkrankungen schreiten rasch voran und können das Sehvermögen dauerhaft schädigen. Die Behandlung richtet sich nach der betroffenen Augenstruktur und der Ursache. Eine sorgfältige Untersuchung ist deshalb wichtiger als die Farbe des Ausflusses oder die Vermutung, es handle sich bloss um eine Bindehautentzündung. Verordnete Augentropfen wirken nur zuverlässig, wenn Präparat, Dosierung, Hygiene und Anwendung stimmen.

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Wenn das Haustier stirbt: Warum der Abschied von Hund und Katze so tief berühren kann

Rund jeder fünfte Haustierbesitzer gibt an, mehr um sein Haustier als um einen nahestehenden Menschen getrauert zu haben. Warum bauen Menschen eine so starke Beziehung zu Haustieren auf? „rec.“-Reporterin Lia Perbo spricht mit Betroffenen und einem Tierarzt über die Trauer um verstorbene Haustiere. „Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier – das macht gar keinen Unterschied“, sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über tausend Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: „Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte – es ist trotzdem immer schwierig.“

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Katzenbisse: Warum kleine Wunden gefährlich werden können

Ein Hundebiss sieht häufig wesentlich schlimmer aus: Die Wunde kann gross sein, stark bluten und durch die Kraft des Kiefers erhebliche Gewebeschäden verursachen. Ein Katzenbiss hinterlässt dagegen manchmal nur zwei oder vier kleine Punkte. Medizinisch kann gerade diese unscheinbare Verletzung besonders tückisch sein. Katzenzähne sind schmal, lang und spitz. Sie können Bakterien tief unter die Haut transportieren, während sich die kleine Öffnung an der Oberfläche rasch wieder schliesst. Deshalb weisen Katzenbisse ein deutlich höheres Infektionsrisiko auf als Hundebisse – besonders an Händen und Fingern.

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Spondylose bei Katzen: Ursachen, Warnzeichen und Behandlung von Rückenschmerzen

Die Katze springt nicht mehr auf das Sofa, geht Treppen langsamer hinauf oder reagiert empfindlich auf Berührungen am Rücken. Solche Veränderungen werden leicht dem Alter zugeschrieben. Dahinter kann jedoch eine Spondylose stecken. Dabei bilden sich knöcherne Ausziehungen an den Wirbeln, die mit der Zeit benachbarte Wirbel miteinander verbinden können. Der Röntgenbefund allein bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine Katze Schmerzen hat. Viele Spondylosen werden zufällig entdeckt und verursachen keinerlei Beschwerden. Entscheidend sind das Verhalten, die Beweglichkeit und eine gründliche tierärztliche Untersuchung.

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Katzen im Sommer: Hitzschlag, Sonnenbrand und Hautkrebs – was Halter wissen müssen

Katzen gelten als Sonnenanbeter – und das stimmt. Wer eine Samtpfote hat, kennt das Bild: die Katze liegt genüsslich im Lichtstrahl auf dem Fensterbrett und blinzelt zufrieden. Doch was wie Wellness aussieht, kann bei übermässiger Sonneneinstrahlung zur ernsthaften Gefahr werden. Gerade für weisse und hellfarbige Katzen ist Sonnenschutz im Sommer keine Fürsorge, sondern eine Pflicht. Bei warmem Sommerwetter leiden Katzen schneller als viele Halterinnen und Halter denken. Anders als Menschen können sie sich kaum durch Schwitzen kühlen – ihre Schweissdrüsen befinden sich nur an den Pfotenballen. Wer weiss, worauf es ankommt, kann seiner Katze einen sicheren, angenehmen Sommer ermöglichen.

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Zecken bei Mensch, Hund und Katze: Schutz, Entfernung und die wichtigsten Krankheiten

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Runde im hohen Gras, ein Nachmittag im Garten – und abends beim Absuchen taucht sie auf: eine Zecke, gut versteckt hinter dem Ohr des Hundes, im Bauchnabel des Kindes oder im Nacken. Zecken sind in der Schweiz längst überall präsent, und wer weiss, wie man sich schützt und was im Ernstfall zu tun ist, kann entspannter draussen sein. Zecken sind keine Katastrophe – aber sie sind auch kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie können Krankheiten übertragen, die ohne rechtzeitige Behandlung ernsthaft werden. Das gilt für Menschen genauso wie für Hund und Katze. Ein Überblick für die ganze Familie.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Studie aus Schweden: Katzen verschlechtern Asthma bei Kindern nicht

Das Zusammenleben mit einer Katze verschlechtert die gesundheitlichen Ergebnisse von Kindern mit Asthma nicht. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern des Karolinska Institutet. Den Experten nach sind die Schwere der Erkrankung, ihre Verschlimmerung, die Asthmakontrolle und die Lungenfunktion ähnlich wie bei Kindern, die kurzfristig ohne Katzen leben. Auch die Anzahl der Katzen, das Geschlecht oder das Alter der Tiere spielt demnach keine Rolle.

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HCM bei Katzen: Was herzkranke Katzen brauchen – Symptome, Diagnose & Behandlung

Die hypertrophe Kardiomyopathie – kurz HCM – ist die häufigste Herzerkrankung der Katze überhaupt. Schätzungen zufolge ist jede sechste bis siebte Katze in irgendeinem Mass betroffen. Das Tückische: Die Krankheit schreitet jahrelang lautlos voran, bevor die ersten Symptome sichtbar werden – und wenn sie es tun, ist oft bereits viel Herzmuskelgewebe unwiederbringlich verändert. Wer die Erkrankung kennt, handelt früher. Und frühzeitiges Handeln macht den entscheidenden Unterschied. Viele Katzenhalter hören den Begriff HCM zum ersten Mal beim Tierarzt – oft in einem Moment, der emotional schwer ist. Dieser Ratgeber soll helfen, die Diagnose zu verstehen, die richtigen Fragen zu stellen und zu wissen, was das Leben mit einer herzkranken Katze bedeutet. Denn HCM ist keine Todesdiagnose. Mit der richtigen Betreuung können betroffene Katzen noch viele Jahre in guter Lebensqualität verbringen.

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Die nierenkranke Katze: Symptome erkennen, behandeln und die Lebensqualität erhalten

Nierenerkrankungen gehören zu den häufigsten und gleichzeitig tückischsten Leiden bei Katzen. Sie entwickeln sich schleichend, bleiben lange unbemerkt – und sind bis heute nicht heilbar. Was Katzenbesitzer wissen müssen: Wer die frühen Anzeichen kennt, rechtzeitig zum Tierarzt geht und die Ernährung konsequent anpasst, kann das Leben seiner nierenkranken Katze massgeblich verlängern und ihre Lebensqualität erhalten. Besonders ältere Katzen ab etwa 7 Jahren sind betroffen. Schätzungen zufolge leidet jede dritte Katze über 10 Jahren an einer chronischen Nierenerkrankung – damit ist die sogenannte CNI (chronische Niereninsuffizienz) eine der verbreitetsten Erkrankungen überhaupt bei Hauskatzen. Gerade weil die Symptome lange unauffällig bleiben, ist das Wissen um die frühen Warnzeichen so wichtig.

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Frühjahrsallergien bei Hunden und Katzen werden oft unterschätzt

Während Menschen den Frühling geniessen, beginnt für viele Hunde und Katzen eine stille Leidenszeit. Pollen, Gräser, Hausstaub: Umweltallergien treffen längst nicht mehr nur Menschen – sondern auch unsere Haustiere. Und sie werden dramatisch unterschätzt. Die Folge: chronischer Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenprobleme und ein dauerhaft gereiztes Immunsystem. „Viele Halter denken bei Kratzen oder Lecken zuerst an Flöhe oder falsches Verhalten“, erklärt Dario Vettese, Gründer und CEO von PetYu®. „Dabei steckt oft eine allergische Reaktion dahinter, die unbehandelt zu einem echten Dauerproblem wird.“

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Katzenkrankheiten im Winter – Was häufiger vorkommt und woran man es erkennt

Der Winter ist für Katzen nicht nur eine Zeit der Gemütlichkeit am Heizkörper – er ist auch eine Jahreszeit, in der bestimmte Erkrankungen häufiger auftreten, sich schleichend verschlechtern oder erstmals sichtbar werden. Wer die Warnsignale kennt, kann früh handeln und seinem Tier unnötiges Leiden ersparen. Katzen sind Meister darin, Schwäche zu verbergen. Dieser Instinkt stammt aus der Wildnis, wo ein krankes Tier leichte Beute für Fressfeinde ist – und er macht es für Halter schwierig, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Im Winter kommt erschwerend hinzu, dass viele Symptome als normales Winterverhalten fehlgedeutet werden: Die Katze schläft mehr – klar, es ist Winter. Sie frisst weniger – vielleicht ist es zu warm. Sie bewegt sich steifer – sie ist eben älter. Doch manchmal steckt hinter diesen scheinbar harmlosen Beobachtungen eine ernst zu nehmende Erkrankung, die behandelt werden muss.

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Freigänger oder Wohnungskatze: Welche Haltungsform passt wirklich?

Ob eine Katze Zugang nach draussen haben sollte oder besser als Wohnungskatze lebt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Eine fundierte Entscheidung erfordert realistische Einschätzung der Bedingungen vor Ort. In der Schweiz zählt die Katze zu den beliebtesten Haustieren – doch die Frage der Haltungsform bleibt zentral. Eine Katze mit Freigang geniesst weitgehende Bewegungsfreiheit, muss sich jedoch mit vielfältigen Aussenrisiken auseinandersetzen. Eine Wohnungskatze lebt sicherer, verlangt aber eine besonders auf ihre Bedürfnisse ausgelegte Umgebung. Entscheidend ist dabei das Umfeld, der Alltag des Halters sowie die Bereitschaft, die Haltung konsequent katzengerecht zu gestalten.

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Transportbox ohne Stress: Gewöhnung, Auswahl und Vorbereitung

Eine Transportbox wird idealerweise zur Wohlfühlzone. Ruhiges Gewöhnungstraining reduziert Stress und sorgt für Sicherheit. Die Transportbox sollte Teil des Alltags werden, nicht nur für Tierarztbesuche. Wenn Katze die Box freiwillig nutzt, sind Aussenbewegung, Geräusche und Transport deutlich weniger belastend. Aufbau von Vertrauen geschieht Schritt für Schritt – mit Ruhe, positiven Erfahrungen und Anpassung an individuelle Bedürfnisse.

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Ernährungsfehler vermeiden: Was Katzen wirklich gut tut

Falsche Fütterung kann Katzen krank machen. Viele Produkte wirken harmlos, belasten aber langfristig Stoffwechsel, Verdauung und Organe. Was im Napf landet, entscheidet über Gesundheit und Lebensqualität – und darüber, wie alt eine Katze werden kann.

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Katzen und Kinder: Zusammenleben, Grenzen und Sicherheit – harmonisch und sicher

Ein respektvolles Miteinander zwischen Kindern und Katzen gelingt über Vertrauen, Regeln und flexible Rückzugszonen. Gemeinsam aufeinander achten schafft Sicherheit. Das Zusammenleben von Katze und Kind eröffnet grosse Bereicherung – doch es verlangt auch kluge Gestaltung und achtsame Führung. Kinder brauchen geholfenes Verständnis, Katzen sichere Rückzugsorte. Nur wer Körpersprache kennt, Rituale etabliert und Regeln klar vermittelt, schafft ein entspanntes Zuhause für beide.

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