Gesundheit

Wohnungskatze artgerecht halten: Was wirklich wichtig ist – Kratzen, Klettern, Spielen

Wohnungskatzen unglücklich? Ein hartnäckiges Vorurteil. Katzen können in der Wohnung genauso erfüllt und gesund leben wie Freigänger – wenn ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden. Was das konkret bedeutet, ist weniger aufwendig als viele denken: Klettern, Kratzen, Jagen, Verstecken und echte Zuwendung. Wer das bietet, hat eine ausgeglichene, zufriedene Katze. Laut dem Schweizer Tierschutz STS gehören Wohnungskatzen zu den am häufigsten gehaltenen Heimtieren der Schweiz – und gleichzeitig zu jenen, bei denen haltungsbedingte Verhaltensprobleme besonders häufig auftreten. Der Grund ist fast immer derselbe: Zu wenig Struktur, zu wenig Beschäftigung, zu wenig Reize. Dabei lässt sich das mit verhältnismässig einfachen Mitteln ändern.

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Die nierenkranke Katze: Symptome erkennen, behandeln und die Lebensqualität erhalten

Nierenerkrankungen gehören zu den häufigsten und gleichzeitig tückischsten Leiden bei Katzen. Sie entwickeln sich schleichend, bleiben lange unbemerkt – und sind bis heute nicht heilbar. Was Katzenbesitzer wissen müssen: Wer die frühen Anzeichen kennt, rechtzeitig zum Tierarzt geht und die Ernährung konsequent anpasst, kann das Leben seiner nierenkranken Katze massgeblich verlängern und ihre Lebensqualität erhalten. Besonders ältere Katzen ab etwa 7 Jahren sind betroffen. Schätzungen zufolge leidet jede dritte Katze über 10 Jahren an einer chronischen Nierenerkrankung – damit ist die sogenannte CNI (chronische Niereninsuffizienz) eine der verbreitetsten Erkrankungen überhaupt bei Hauskatzen. Gerade weil die Symptome lange unauffällig bleiben, ist das Wissen um die frühen Warnzeichen so wichtig.

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Katzentoilette richtig wählen: Welches Klo zu welcher Katze passt

Sie sieht unscheinbar aus, ist aber das wichtigste Möbelstück im Leben einer Katze: die Toilette. Wer hier die falsche Wahl trifft, riskiert Pfützen auf dem Boden, Stress beim Stubentiger – und schlechte Laune im ganzen Haushalt. Dabei ist das passende Katzenklo keine Geschmacksfrage, sondern eine sehr persönliche Angelegenheit zwischen Mensch und Mieze. Vom klassischen offenen Schälchen über das geschlossene Haubenklo bis hin zur smarten Hightech-Toilette: Das Angebot ist so vielfältig wie die Schweizer Wohnungen, in denen es untergebracht werden soll. Wir zeigen, worauf es bei Grösse, Form, Streu und Standort wirklich ankommt – und warum manchmal weniger Technik einfach mehr Wohlbefinden bringt.

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Arthrose beim Hund: Warum Bewegung wichtig ist – und wie sie richtig gelingt

Arthrose gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Hunden. Viele Tierhalter bemerken zunächst nur kleine Veränderungen im Alltag. Der Hund steht langsamer auf, läuft nicht mehr so gern weite Strecken oder zögert plötzlich vor Treppen und Sprüngen. Hinter solchen Veränderungen können schmerzhafte Gelenkprobleme stecken. Kontrollierte Bewegung hilft vielen betroffenen Hunden dabei, beweglich zu bleiben und den Alltag besser zu bewältigen. Wissenswertes und Tipps zum Thema Arthrose beim Hund präsentieren wir in Kooperation mit der Kynofit AG.

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TV-Koch Björn Swanson spricht über Orijen, Tierernährung und klare Produktküche

Nicht nur in der Berliner Gastronomie hat er sich einen Namen gemacht – viele kennen den 42-Jährigen auch aus Formaten wie The Taste und Kitchen Impossible. In seinem Berliner Restaurant „Norms“ setzt der Spitzenkoch auf klare Aromen und transparente Herkunft. Ausgleich findet Swanson auf langen Spaziergängen in der Döberitzer Heide. Immer dabei: mindestens einer seiner beiden Hunde. Marley und Chester begleiten ihn auch durch den Alltag und haben seinen Blick dafür geschärft, dass Qualität nicht am eigenen Teller endet. Genau hier setzt seine Zusammenarbeit mit Orijen an: Die kanadische Marke für Hunde- und Katzenfutter stellt tierisches Protein und das sogenannte „Ganze-Beute-Prinzip“ in den Mittelpunkt und verzichtet auf Füllstoffe. Anlässlich der Interzoo 2026 überträgt Swanson die Rezepturen für Vier- auf Bowls für Zweibeiner. Welche Rolle Ernährung für seine Familie im Alltag spielt und was ihn an Orijen überzeugt hat, erzählt er im Interview.

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Wenn Hunde und Katzen Haare verlieren: Tipps für Pflege und Ernährung beim Fellwechsel

Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird hauptsächlich durch die Dauer des Tageslichts und die Umgebungstemperatur beeinflusst und kann sechs bis sieben Wochen andauern. Bei älteren Hunden dauert die Phase in der Regel etwas länger als bei jüngeren Artgenossen. Je nach Felllänge sollte man seinen Hund in der Zeit des Fellwechsels mindestens zwei- bis viermal die Woche bürsten. Dasselbe gilt für Katzen, um die Anzahl der losen Haare und somit die Haarballenbildung und das Verstopfungsrisiko beim Putzen für die Katze zu reduzieren. Eine regelmässige und angepasste Fellpflege ist in dieser Zeit besonders wichtig. Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz erklärt: „Nicht jede Bürste passt zu jedem Tier. Je nach Fellstruktur braucht es unterschiedliche Pflegeutensilien. Wer unsicher ist, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Beim Bürsten selbst empfiehlt es sich, stets in Wuchsrichtung vorzugehen. Vom Kopf über den Körper bis zu den Beinen. Für empfindliche Vierbeiner können sanfte Bürstenhandschuhe eine gute Alternative sein.“

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Frühjahrsallergien bei Hunden und Katzen werden oft unterschätzt

Während Menschen den Frühling geniessen, beginnt für viele Hunde und Katzen eine stille Leidenszeit. Pollen, Gräser, Hausstaub: Umweltallergien treffen längst nicht mehr nur Menschen – sondern auch unsere Haustiere. Und sie werden dramatisch unterschätzt. Die Folge: chronischer Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenprobleme und ein dauerhaft gereiztes Immunsystem. „Viele Halter denken bei Kratzen oder Lecken zuerst an Flöhe oder falsches Verhalten“, erklärt Dario Vettese, Gründer und CEO von PetYu®. „Dabei steckt oft eine allergische Reaktion dahinter, die unbehandelt zu einem echten Dauerproblem wird.“

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Katzenkrankheiten im Winter – Was häufiger vorkommt und woran man es erkennt

Der Winter ist für Katzen nicht nur eine Zeit der Gemütlichkeit am Heizkörper – er ist auch eine Jahreszeit, in der bestimmte Erkrankungen häufiger auftreten, sich schleichend verschlechtern oder erstmals sichtbar werden. Wer die Warnsignale kennt, kann früh handeln und seinem Tier unnötiges Leiden ersparen. Katzen sind Meister darin, Schwäche zu verbergen. Dieser Instinkt stammt aus der Wildnis, wo ein krankes Tier leichte Beute für Fressfeinde ist – und er macht es für Halter schwierig, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Im Winter kommt erschwerend hinzu, dass viele Symptome als normales Winterverhalten fehlgedeutet werden: Die Katze schläft mehr – klar, es ist Winter. Sie frisst weniger – vielleicht ist es zu warm. Sie bewegt sich steifer – sie ist eben älter. Doch manchmal steckt hinter diesen scheinbar harmlosen Beobachtungen eine ernst zu nehmende Erkrankung, die behandelt werden muss.

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Freigänger oder Wohnungskatze im Winter: Was für Katzen in der kalten Periode besser ist

Wenn die Temperaturen sinken und Schnee die Gärten bedeckt, stellen sich viele Katzenhalter die gleiche Frage: Soll die Katze draussen bleiben dürfen – oder ist es besser, sie im Winter drinnen zu halten? Die Antwort ist weniger eindeutig als man denkt. Keine Frage beschäftigt Katzenhalter im Winter so sehr wie die nach dem Freigang. Auf der einen Seite steht der Wunsch, der Katze ihre natürliche Freiheit zu lassen – das Streifen, Jagen und Erkunden, das zum Wesen dieser Tiere gehört. Auf der anderen Seite stehen die realen Gefahren des Winters: Kälte, Glatteis, Streusalz, Frostschutzmittel und der Strassenverkehr, der bei schlechter Sicht und glatten Strassen noch gefährlicher wird als ohnehin. Wer die Bedürfnisse seiner Katze kennt und die Risiken realistisch einschätzt, kann eine informierte Entscheidung treffen – die nicht für jede Katze gleich aussieht.

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Senior-Katzen gezielt unterstützen: Altersgerechtes Verhalten verstehen

Senior‑Katzen haben andere Bedürfnisse als junge Tiere: Angepasste Pflege, Ernährung und Umgebung tragen entscheidend dazu bei, dass sie gesund und zufrieden altern. Mit zunehmendem Alter verändern sich bei Katzen sowohl körperliche als auch verhaltensbezogene Merkmale. Diese Veränderungen können subtil beginnen und sich über Monate oder Jahre entwickeln. Verantwortungsvolle Katzenhalterinnen und Katzenhalter erkennen diese Signale frühzeitig, passen Lebensumfeld, Fütterung und Unterstützung an und schaffen so einen altersgerechten Alltag für ihre Seniorenkatze. Der folgende Artikel erklärt, welche Aspekte besonders wichtig sind und wie Senior‑Katzen gezielt unterstützt werden können.

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Weihnachten mit Katzen: Gefahren kennen und das Fest sicher feiern

Lichter, Kekse, der Duft von Tannennadeln: Weihnachten fühlt sich jedes Jahr ein bisschen magisch an. Für Katzen ist das noch mal eine ganz eigene Welt. Plötzlich stehen da ein Baum im Wohnzimmer, raschelndes Papier und überall glitzernde Sachen, die sich bewegen. Genau das macht die Feiertage für Katzen so spannend, aber auch so riskant. Viele typische Weihnachtssachen sind für Katzen ungeeignet, manche sogar richtig gefährlich. Vom Weihnachtsbaum bis zur Schokolade kann aus Neugier schnell ein Notfall werden. In diesem Artikel geht es darum, wie du Weihnachten mit Katze entspannt und sicher gestalten kannst. Du erfährst, welche Gefahren im Haushalt lauern, wie du Baum, Deko, Pflanzen und Essen katzensicher machst und wie deine Katze trotz Besuch und Trubel gelassen bleibt.

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Schweizer Tierschutzrecht: Was Katzenhalter wissen müssen

Die Schweiz gilt international als vorbildlich im Tierschutz. Doch was bedeutet das konkret für Katzenhalter? Ein Überblick über Rechte, Pflichten und gesetzliche Anforderungen beim Umgang mit der Katze – von Haltung über Pflege bis zur Kastration.

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Das perfekte Fenster: Sicherheit, Aussicht und mentale Stimulation

Fenster sind für Katzen mehr als Lichtquellen. Sie sind Bühne, Aussichtspunkt und mentale Spielwiese – wenn sie richtig gestaltet und gesichert sind. Katzen lieben Beobachtung. Vom Fenster aus nehmen sie jede Bewegung wahr, analysieren Geräusche und Muster. Dieser natürliche Drang zur Erkundung ist kein Luxus, sondern Teil ihres Instinkts. Ein gut gestalteter Fensterplatz bietet Anregung, Sicherheit und Ruhe – und stärkt das seelische Gleichgewicht. Doch zwischen Faszination und Gefahr liegt oft nur ein schmaler Rahmen.

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Freigänger oder Wohnungskatze: Welche Haltungsform passt wirklich?

Ob eine Katze Zugang nach draussen haben sollte oder besser als Wohnungskatze lebt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Eine fundierte Entscheidung erfordert realistische Einschätzung der Bedingungen vor Ort. In der Schweiz zählt die Katze zu den beliebtesten Haustieren – doch die Frage der Haltungsform bleibt zentral. Eine Katze mit Freigang geniesst weitgehende Bewegungsfreiheit, muss sich jedoch mit vielfältigen Aussenrisiken auseinandersetzen. Eine Wohnungskatze lebt sicherer, verlangt aber eine besonders auf ihre Bedürfnisse ausgelegte Umgebung. Entscheidend ist dabei das Umfeld, der Alltag des Halters sowie die Bereitschaft, die Haltung konsequent katzengerecht zu gestalten.

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Trennungsstress bei Katzen – unterschätztes Problem im Alltag

Katzen wirken oft gelassen und selbstständig – doch gerade bei Veränderungen im Tagesablauf kann Trennungsstress entstehen und wichtige Hinweise liefern. Wer diese Hinweise erkennt und richtig reagiert, kann das Wohlbefinden deutlich steigern und problematischem Verhalten vorbeugen.

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Wie Katzen Trauer zeigen – und was Halter daraus lernen können

Katzen gelten als unabhängig – doch ihr Seelenleben ist empfindsamer als oft vermutet. Verlust, Veränderung oder der Tod eines Gefährten können tiefe Trauer auslösen. Wer die Anzeichen versteht, erkennt frühzeitig emotionale Belastung und kann gezielt unterstützen, ohne zu überfordern.

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