Gesundheit

Langhaarige Scottish Fold: Warum die Faltohren als Qualzucht gelten

Die langhaarige Scottish Fold wird je nach Zuchtverband auch als Scottish Fold Longhair oder Highland Fold bezeichnet. Ihr auffälligstes Merkmal sind nach vorn gefaltete Ohren, kombiniert mit einem dichten längeren Fell und einem rund wirkenden Kopf. Genau diese Ohrenform ist jedoch kein harmloses Schönheitsmerkmal: Sie entsteht durch eine genetische Veränderung, die den Knorpel im gesamten Körper betrifft und schmerzhafte Knochen- und Gelenkveränderungen verursachen kann. Die Langhaarvariante trägt damit dasselbe gesundheitliche Grundproblem wie die kurzhaarige Scottish Fold. Das längere Fell verändert die genetische Ursache nicht. Tiere mit gefalteten Ohren tragen die entsprechende Variante im TRPV4-Gen und können eine Scottish-Fold-Osteochondrodysplasie entwickeln. Aus diesem Grund wird die gezielte Zucht auf Faltohren von Tierschutz- und Veterinärorganisationen als erhebliche Wohlfahrtsbelastung beurteilt und im deutschsprachigen Raum häufig unter dem Begriff Qualzucht diskutiert.

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Augenkrankheiten bei Katzen: Symptome, Behandlung und Tipps für Familien

Gerötete Lider, Ausfluss oder häufiges Blinzeln wirken anfangs oft harmlos. Hinter solchen Veränderungen können bei Katzen jedoch schmerzhafte Hornhautverletzungen, Infektionen, eine Entzündung im Augeninnern oder ein erhöhter Augeninnendruck stecken. Einige Erkrankungen schreiten rasch voran und können das Sehvermögen dauerhaft schädigen. Die Behandlung richtet sich nach der betroffenen Augenstruktur und der Ursache. Eine sorgfältige Untersuchung ist deshalb wichtiger als die Farbe des Ausflusses oder die Vermutung, es handle sich bloss um eine Bindehautentzündung. Verordnete Augentropfen wirken nur zuverlässig, wenn Präparat, Dosierung, Hygiene und Anwendung stimmen.

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Katze als neues Familienmitglied: Welche Regeln Kinder von Anfang an kennen sollten

Wenn eine neue Katze einzieht, ist die Vorfreude bei Kindern häufig riesig. Am liebsten möchten sie das neue Familienmitglied sofort begrüssen, streicheln und ihm die Wohnung zeigen. Für die Katze sieht derselbe Moment allerdings ganz anders aus: Unbekannte Menschen, neue Gerüche, fremde Geräusche und eine ungewohnte Umgebung treffen gleichzeitig aufeinander. Deshalb helfen wenige verständliche Regeln meist mehr als eine lange Liste mit Verboten. Kinder müssen nicht jedes Detail über Katzenverhalten kennen. Viel wichtiger ist, dass sie von Anfang an verstehen, wann sie Kontakt anbieten können und wann die Katze Abstand braucht. Dadurch entstehen Sicherheit und Vertrauen auf beiden Seiten.

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Wenn das Haustier stirbt: Warum der Abschied von Hund und Katze so tief berühren kann

Rund jeder fünfte Haustierbesitzer gibt an, mehr um sein Haustier als um einen nahestehenden Menschen getrauert zu haben. Warum bauen Menschen eine so starke Beziehung zu Haustieren auf? „rec.“-Reporterin Lia Perbo spricht mit Betroffenen und einem Tierarzt über die Trauer um verstorbene Haustiere. „Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier – das macht gar keinen Unterschied“, sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über tausend Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: „Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte – es ist trotzdem immer schwierig.“

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Katzenbisse: Warum kleine Wunden gefährlich werden können

Ein Hundebiss sieht häufig wesentlich schlimmer aus: Die Wunde kann gross sein, stark bluten und durch die Kraft des Kiefers erhebliche Gewebeschäden verursachen. Ein Katzenbiss hinterlässt dagegen manchmal nur zwei oder vier kleine Punkte. Medizinisch kann gerade diese unscheinbare Verletzung besonders tückisch sein. Katzenzähne sind schmal, lang und spitz. Sie können Bakterien tief unter die Haut transportieren, während sich die kleine Öffnung an der Oberfläche rasch wieder schliesst. Deshalb weisen Katzenbisse ein deutlich höheres Infektionsrisiko auf als Hundebisse – besonders an Händen und Fingern.

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Spondylose bei Katzen: Ursachen, Warnzeichen und Behandlung von Rückenschmerzen

Die Katze springt nicht mehr auf das Sofa, geht Treppen langsamer hinauf oder reagiert empfindlich auf Berührungen am Rücken. Solche Veränderungen werden leicht dem Alter zugeschrieben. Dahinter kann jedoch eine Spondylose stecken. Dabei bilden sich knöcherne Ausziehungen an den Wirbeln, die mit der Zeit benachbarte Wirbel miteinander verbinden können. Der Röntgenbefund allein bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine Katze Schmerzen hat. Viele Spondylosen werden zufällig entdeckt und verursachen keinerlei Beschwerden. Entscheidend sind das Verhalten, die Beweglichkeit und eine gründliche tierärztliche Untersuchung.

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Katzen an die Leine gewöhnen: So gelingt das Training ruhig, sicher und stressfrei

Mit einer Katze spazieren zu gehen, klingt zunächst ein wenig ungewöhnlich. Für neugierige Wohnungskatzen kann das Erkunden von Garten und Natur jedoch eine spannende Beschäftigung sein – vorausgesetzt, die Katze bestimmt das Tempo. Leinentraining funktioniert anders als bei einem Hund. Katzen möchten ihre Umgebung selbstständig untersuchen, stehen bleiben, beobachten und bei Unsicherheit zurückweichen. Mit Geduld und einem ausbruchsicheren Geschirr kann daraus trotzdem ein schönes gemeinsames Ritual werden.

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Katzen im Sommer: Hitzschlag, Sonnenbrand und Hautkrebs – was Halter wissen müssen

Katzen gelten als Sonnenanbeter – und das stimmt. Wer eine Samtpfote hat, kennt das Bild: die Katze liegt genüsslich im Lichtstrahl auf dem Fensterbrett und blinzelt zufrieden. Doch was wie Wellness aussieht, kann bei übermässiger Sonneneinstrahlung zur ernsthaften Gefahr werden. Gerade für weisse und hellfarbige Katzen ist Sonnenschutz im Sommer keine Fürsorge, sondern eine Pflicht. Bei warmem Sommerwetter leiden Katzen schneller als viele Halterinnen und Halter denken. Anders als Menschen können sie sich kaum durch Schwitzen kühlen – ihre Schweissdrüsen befinden sich nur an den Pfotenballen. Wer weiss, worauf es ankommt, kann seiner Katze einen sicheren, angenehmen Sommer ermöglichen.

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Zecken bei Mensch, Hund und Katze: Schutz, Entfernung und die wichtigsten Krankheiten

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Runde im hohen Gras, ein Nachmittag im Garten – und abends beim Absuchen taucht sie auf: eine Zecke, gut versteckt hinter dem Ohr des Hundes, im Bauchnabel des Kindes oder im Nacken. Zecken sind in der Schweiz längst überall präsent, und wer weiss, wie man sich schützt und was im Ernstfall zu tun ist, kann entspannter draussen sein. Zecken sind keine Katastrophe – aber sie sind auch kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie können Krankheiten übertragen, die ohne rechtzeitige Behandlung ernsthaft werden. Das gilt für Menschen genauso wie für Hund und Katze. Ein Überblick für die ganze Familie.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Studie aus Schweden: Katzen verschlechtern Asthma bei Kindern nicht

Das Zusammenleben mit einer Katze verschlechtert die gesundheitlichen Ergebnisse von Kindern mit Asthma nicht. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern des Karolinska Institutet. Den Experten nach sind die Schwere der Erkrankung, ihre Verschlimmerung, die Asthmakontrolle und die Lungenfunktion ähnlich wie bei Kindern, die kurzfristig ohne Katzen leben. Auch die Anzahl der Katzen, das Geschlecht oder das Alter der Tiere spielt demnach keine Rolle.

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Zweite Katze: Warum Katzen einen Artgenossen brauchen und worauf es bei der Wahl ankommt

Eine Katze alleine halten – ist das wirklich fair? Die Antwort der Verhaltensforschung ist eindeutig: Die meisten Katzen profitieren erheblich von einem Artgenossen. Weniger Stress, mehr Bewegung, ausgeglicheneres Verhalten, weniger Langeweile. Aber: Nicht jede Katze passt zu jeder anderen. Wer die zweite Katze richtig wählt und die Eingewöhnung sorgfältig plant, legt den Grundstein für eine Beziehung, die beiden Tieren das Leben bereichert.

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Katzenliebe verstehen: Diese 7 Zeichen zeigen, dass deine Katze dich wirklich mag

Katzen lieben – sie zeigen es nur anders als wir. Das hartnäckige Vorurteil, Katzen seien kalt und berechnend und würden in ihrem Menschen nur den „Dosenöffner" sehen, ist durch aktuelle Forschung längst widerlegt. Wer die subtile Sprache seiner Katze kennt, entdeckt plötzlich Liebesbeweise überall – und versteht, warum dieses eigenwillige Tier eines der engsten Beziehungen zum Menschen führt, die es im Tierreich gibt. Die Bindung zwischen Katze und Mensch ist rund 13'000 Jahre alt, wie Wissenschaft.de berichtet. Seither haben Katzen eine eigene Kommunikationssprache mit Menschen entwickelt – Signale, die sie ausschliesslich für uns erfunden haben. Denn mit anderen Katzen miauen erwachsene Tiere kaum noch. Das Miauen ist eine Erfindung für den Menschen. Das allein sagt einiges über die Tiefe dieser Beziehung.

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HCM bei Katzen: Was herzkranke Katzen brauchen – Symptome, Diagnose & Behandlung

Die hypertrophe Kardiomyopathie – kurz HCM – ist die häufigste Herzerkrankung der Katze überhaupt. Schätzungen zufolge ist jede sechste bis siebte Katze in irgendeinem Mass betroffen. Das Tückische: Die Krankheit schreitet jahrelang lautlos voran, bevor die ersten Symptome sichtbar werden – und wenn sie es tun, ist oft bereits viel Herzmuskelgewebe unwiederbringlich verändert. Wer die Erkrankung kennt, handelt früher. Und frühzeitiges Handeln macht den entscheidenden Unterschied. Viele Katzenhalter hören den Begriff HCM zum ersten Mal beim Tierarzt – oft in einem Moment, der emotional schwer ist. Dieser Ratgeber soll helfen, die Diagnose zu verstehen, die richtigen Fragen zu stellen und zu wissen, was das Leben mit einer herzkranken Katze bedeutet. Denn HCM ist keine Todesdiagnose. Mit der richtigen Betreuung können betroffene Katzen noch viele Jahre in guter Lebensqualität verbringen.

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Wohnungskatze artgerecht halten: Was wirklich wichtig ist – Kratzen, Klettern, Spielen

Wohnungskatzen unglücklich? Ein hartnäckiges Vorurteil. Katzen können in der Wohnung genauso erfüllt und gesund leben wie Freigänger – wenn ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden. Was das konkret bedeutet, ist weniger aufwendig als viele denken: Klettern, Kratzen, Jagen, Verstecken und echte Zuwendung. Wer das bietet, hat eine ausgeglichene, zufriedene Katze. Laut dem Schweizer Tierschutz STS gehören Wohnungskatzen zu den am häufigsten gehaltenen Heimtieren der Schweiz – und gleichzeitig zu jenen, bei denen haltungsbedingte Verhaltensprobleme besonders häufig auftreten. Der Grund ist fast immer derselbe: Zu wenig Struktur, zu wenig Beschäftigung, zu wenig Reize. Dabei lässt sich das mit verhältnismässig einfachen Mitteln ändern.

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Die nierenkranke Katze: Symptome erkennen, behandeln und die Lebensqualität erhalten

Nierenerkrankungen gehören zu den häufigsten und gleichzeitig tückischsten Leiden bei Katzen. Sie entwickeln sich schleichend, bleiben lange unbemerkt – und sind bis heute nicht heilbar. Was Katzenbesitzer wissen müssen: Wer die frühen Anzeichen kennt, rechtzeitig zum Tierarzt geht und die Ernährung konsequent anpasst, kann das Leben seiner nierenkranken Katze massgeblich verlängern und ihre Lebensqualität erhalten. Besonders ältere Katzen ab etwa 7 Jahren sind betroffen. Schätzungen zufolge leidet jede dritte Katze über 10 Jahren an einer chronischen Nierenerkrankung – damit ist die sogenannte CNI (chronische Niereninsuffizienz) eine der verbreitetsten Erkrankungen überhaupt bei Hauskatzen. Gerade weil die Symptome lange unauffällig bleiben, ist das Wissen um die frühen Warnzeichen so wichtig.

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Katzentoilette richtig wählen: Welches Klo zu welcher Katze passt

Sie sieht unscheinbar aus, ist aber das wichtigste Möbelstück im Leben einer Katze: die Toilette. Wer hier die falsche Wahl trifft, riskiert Pfützen auf dem Boden, Stress beim Stubentiger – und schlechte Laune im ganzen Haushalt. Dabei ist das passende Katzenklo keine Geschmacksfrage, sondern eine sehr persönliche Angelegenheit zwischen Mensch und Mieze. Vom klassischen offenen Schälchen über das geschlossene Haubenklo bis hin zur smarten Hightech-Toilette: Das Angebot ist so vielfältig wie die Schweizer Wohnungen, in denen es untergebracht werden soll. Wir zeigen, worauf es bei Grösse, Form, Streu und Standort wirklich ankommt – und warum manchmal weniger Technik einfach mehr Wohlbefinden bringt.

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Arthrose beim Hund: Warum Bewegung wichtig ist – und wie sie richtig gelingt

Arthrose gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Hunden. Viele Tierhalter bemerken zunächst nur kleine Veränderungen im Alltag. Der Hund steht langsamer auf, läuft nicht mehr so gern weite Strecken oder zögert plötzlich vor Treppen und Sprüngen. Hinter solchen Veränderungen können schmerzhafte Gelenkprobleme stecken. Kontrollierte Bewegung hilft vielen betroffenen Hunden dabei, beweglich zu bleiben und den Alltag besser zu bewältigen. Wissenswertes und Tipps zum Thema Arthrose beim Hund präsentieren wir in Kooperation mit der Kynofit AG.

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