23. Dezember 2025

Warum Katzen im Winter mehr schlafen – Was hinter dem erhöhten Schlafbedürfnis steckt

Wer eine Katze hat, kennt das Phänomen: Im Winter liegt sie noch mehr als sonst – auf dem Heizkörper, unter der Decke, in der dunkelsten Ecke des Sofas. Was wie pure Faulheit aussieht, ist in Wirklichkeit ein faszinierender biologischer Mechanismus. Katzen schlafen viel – das ist bekannt. Zwischen 12 und 16 Stunden täglich sind normal, bei älteren Katzen oder an kühlen Tagen auch deutlich mehr. Im Winter aber scheint das Schlafbedürfnis vieler Katzen noch einmal spürbar zuzunehmen. Sie suchen wärmere Plätze, sind weniger verspielt, fressen manchmal mehr und verbringen scheinbar endlose Stunden in einem halbwachen Dämmerzustand. Dieses Verhalten ist kein Zeichen von Krankheit oder Langeweile – es ist die natürliche Antwort eines hochentwickelten Raubtiers auf die veränderten Bedingungen der kalten Jahreszeit. Und es hat mit Licht, Hormonen, Evolutionsgeschichte und Energiehaushalt zu tun.

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