Immer mehr Katzenhalter interessieren sich für BARF – die biologisch artgerechte Rohfütterung.
Doch was steckt dahinter, was braucht es für eine ausgewogene Ernährung mit rohem Fleisch – und für wen eignet sich BARF überhaupt?
Katzen folgen keinem Trend, sondern ihrem Instinkt. Ihre Sinne beurteilen Futterqualität präziser, als jede Verpackung verspricht. Wer versteht, wie Katzen Nahrung bewerten, erkennt, warum Geschmack allein kein Qualitätsmerkmal ist.
Katzen gelten als wählerisch – und das mit gutem Grund. Ihr Fressverhalten ist Ergebnis einer evolutionären Spezialisierung, die über Jahrtausende perfektioniert wurde. Während der Mensch Nahrungsmittel nach Aussehen oder Etikett beurteilt, verlässt sich die Katze auf sensorische und biochemische Signale. Ihre Nase, Zunge und sogar ihr Gedächtnis arbeiten dabei als komplexes Bewertungssystem, das Qualität, Frische und Verträglichkeit zuverlässig einschätzt.
Falsche Fütterung kann Katzen krank machen. Viele Produkte wirken harmlos, belasten aber langfristig Stoffwechsel, Verdauung und Organe.
Was im Napf landet, entscheidet über Gesundheit und Lebensqualität – und darüber, wie alt eine Katze werden kann.